Zurück an's Kabel

Man glaubt es ja kaum, bei all dem drahtlosen Verbinden und Übertragen, dass unser Leben durchaus des öfteren komfortabel gestaltet: Wenn irgend möglich verbinde ich die Kamera bei Aufnahmen mit dem Laptop. Nix WiFi. Nix Speicherkarte. Direkt auf die Festplatte. "You see what you get." Nicht nur ich, sondern alle, die an den Aufnahmen beteiligt sind. Kein lunsen auf kleine Kameradisplays, auf denen alles irgendwie gut und scharf aussieht. Und vergleichen, markieren, verschlagworten kann man auch gleich. Und damit bin ich nicht der Einzige; das gehört meist zum guten Ton bei professionellen Aufnahmen, drinnen wie draußen.

Photoshooting mit Symphonieorchester

Photoshooting mit Symphonieorchester

Ach ja, wer genau hinschaut, erkennt zwischen den unvermeintlichen Rollen von Gaffa-Tape einen grauen Belichtungsmesser, obwohl inzwischen selbst jede Handykamera über diverse Belichtungsautomatiken verfügt. Wenn die Blitzanlage angeht, wird bei mir mit der Hand und manuell gemessen und fotografiert. Wie vor 50 Jahren. Weil es am genausten ist.

Es gibt übrigens auch Kollegen, die, mit entsprechenden Optiken, bewusst wieder mit der Hand fokussieren, trotz 51+ Fokussensoren. Ich gehöre nicht dazu. Aber bei und trotz allem Fortschritt ist es doch das Ideale, Modernes mit old school Technik zu verbinden. Im Falle des Kabel sogar im wahrsten Sinne...